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nimm 2

sunny 33 °C
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mit der üblichen verspätung erreichte ich Lusaka samstag abend - gutes timing. ich checkte ins wanderers backpackers ein, sagte kurz "hallo" zu Irene, einer Taiwanesin, die ich bereits aus Livingstone kannte, und machte mich auf den weg. zuerst ein paar billige 750 ml flaschen bier und dann eine tür weiter in den nachtclub - warum muss die musik immer so laut sein und auch immer der gleiche disco-dreck - naja, vielleicht bin ich einfach zu alt. die barphilosophie hingegen war schon mehr mein ding - es war unmöglich nur 1 bier zu bestellen - es hieß immer "nimm 2" - es war nicht happy hour. die begründung war, es sei so billig und das stimmte auch: zwei 375 ml flaschen um umgerechnet 1,4 euro. bin dann noch in einen weiteren nachtclub um die ecke.
am nächste tag war sonntägliche ruhe angesagt - am späten nachmittag dann indisch essen mit einer gruppe vom backpackers (1 inder, 1 aussi, 1 ire, 1e taiwanesin und 1 heli).
Lusaka ist wirklich nicht sehenswert- kein wunder, dass mir vom letzten besuch nichts im gedächtnis blieb. also rauß aus der stadt. mit viel gehen und 2 minibussen erreichte ich mit Irene eine einrichtung für verwaiste elefanten. war jetzt nicht so besonders, aber der vortrag doch informativ.
ich blieb einen weiteren tag in Lusaka und hab (erfolglos) Visums gecheckt. besonders weit kam ich ob des späten aufbruchs am folgenden tag nicht - das hotelzimmer sehr afrikanisch: klein, dunkel, keine klospülung oder fließendes wasser aber wenigstens ein moskitonetz - war ja nur für eine nacht.
für mein ziel den Mutinondo Wilderness Park ließ ich mich in einem kleinen ort aus dem bus rauswerfen - 25 km schotter vor mir. nach gut 2 km gehen machte ich eine zigarettenpause und hab quasi meinen lift herbeigeraucht - ein farmer auf einem moped. 643 rinder, wie ich erfuhr - nicht alle afrikaner sind arm.
in Mutinondo blieb ich 2 nächte und wanderte viel in der skurilen landschaft mit den inselbergen - die "herbstlichen" farben der bäume gibt es nur für 2-3 wochen im jahr - ich liebe den herbst - die temperaturen waren mit gut 30 grad jedoch nicht herbstlich. aber es gab ja abkühlung im paradise pool.
auch mein nächster stopp war wasserlastig - Chishimba falls. eigentlich 3 wasserfälle. nach den Vic. falls die zweithäufigsten besuchten fälle in Sambia - und es gibt viele im land. die preispolitik finde ich aber eine frechheit: einheimische: 8 Kwacha - touris: 15 us$ (195 K) - das 24-fache!!!! da fällt mir momentan nur das Taj Mahal ein, wo ich das 37,5-fache der eingeborenen bezahlte, wo das noch extremer war. wenigstens war camping über nacht inbegriffen. die fälle sind allerdings schon sehenswert.
seit 3 tagen bin ich in Mpulungu am südlichen ende des Tanganyikasees, dem mit 1400m 2 tiefsten see der erde. heute hoffe ich ein boot nach Tansania zu nehmen - länger warte ich nicht mehr - sonst eben per bus.

heli, der mit Sambia eines seiner lieblingsländer verlässt und am sprung (hoffentlich nicht vom boot) nach Tansania ist

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Posted by helihigl 12:18 Archived in Zambia

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