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Victoriafälle

sunny 30 °C
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im Chobe NP hab ich dann doch noch eine safari unternommen. der preis von 20 dollar bei verhandlungsgeschick (normalerweise 27) für die 3-stündige bootsfahrt war ausschlaggebend. obwohl wir nur am rande des riesigen NP rumschipperten gab es doch viele elefanten und büffel zu sehen. im gesamten NP gibt es angeblich 120.000 elefanten. zusätzlich verschiedene antilopen, krokodile, hippos und giraffen. den sonnenuntergang vom klassischen punkt hätten wir fast verpasst, weil die batterie des bootes leer war. ersatz war jedoch schnell zur stelle. die verpasste zeit wurde mit einer rasanten rückfahrt tw. kompensiert.
am nächsten tag machte ich mich auf den weg zu einem pflichtpunkt meiner reise, den ich vor 14 jahren außen vor gelassen hatte - die Victoriafälle. potentiell von Sambia und Simbabwe aus zu besichtigen macht es zur trockenzeit jedoch nur von Simbabwe sinn. ich erstand ein KAZA visum an der grenze um 50 dollar, welches mir 30 tage aufenthalt in den beiden ländern gewährt. die fälle waren dann trotz des niedrigen wasserstands keine enttäuschung - wie beeindruckend müssen sie erst nach der regenzeit sein. obwohl man da aufgrund der starken gischt die gesamten fälle ohnehin nur von der luft aus sehen kann. die wirtschaftliche situation ist in Simbabwe momentan oder auch noch immer sehr schlecht. es ist auch nach Mugabe die selbe partei an der macht, unter der vor allem die leute, die nicht der volksgruppe der Shona angehören, leiden.
mittlerweile bin ich in Livingstone auf der nördlichen seite des Sambesi flusses, also in Sambia.
heute bin ich von einem kurzausflug nach Mulobezi zurückgenommen, wobei sich das kurz nicht auf die fahrt bezieht: die vielen stopps und langsame fahrt des zuges summierten sich zu fast 14 h für die 160 km. um mitternacht stellte ich mein zelt neben dem bahnhof auf. ich war endlich wieder im unterentwickelten Afrika. vor allem die vor sich hinrostenden züge dort sind erwähnenswert - sonst halt Afrika pur. ich nahm den gleichen zug zurück - dieses mal komfortabel im schlafwagen für umgerechnet knapp 5 euro. sowohl bei der hin- als auch bei der rückfahrt war ich der einzige weiße fahrgast und entsprechender aufmerksamkeit ausgesetzt. obwohl das oft ziemlich anstrengend ist finde ich die leute hier super nett.
morgen nehm ich den langsamen zug in die hauptstadt Lusaka. schau ma mal, ob mir nach über 14 jahren dort noch was bekannt vorkommt - momentan fällt mir nichts ein.

heli zurück im vertrauten Afrika

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Posted by helihigl 16:00 Archived in Zimbabwe

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